Häufige Fragen und Antworten zum Mobilitätsplan und der Öffentlichkeitsbeteiligung

Hier gibt es eine Auswahl an voreingestellten Fragen, die bei Bedarf ergänzt werden kann.

Der Mobilitätsplan Zukunft ist ein sogenannter Rahmenplan der Stadtverwaltung. Er wird von der Bürgerschaft beschlossen und ist damit für die Verwaltung für die Themen Verkehr und Mobilität bis 2030 verbindlich. Er setzt das Integrierte Gesamtverkehrskonzept 1998 fort.

Der Mobilitätsplan wird durch die von der Stadtverwaltung beauftragte Fachplanungsbüros in einem umfangreichen Abstimmungsprozess mit den Bürgern, den sogenannten Trägern öffentlicher Belange, der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung erstellt. Hierzu finden neben der weiter unten beschriebenen öffentlichen Beteiligung mehrere öffentliche Foren statt.

Erste konkrete Maßnahmen sollen bereits während des Arbeitsprozesses in den Jahren 2014/15 auf Grundlage der bereits im Vorfeld durchgeführten Verkehrskonferenzen in den Ortsteilen umgesetzt werden. Für die noch durch die Bürgerschaft zu beschließenden konzeptionellen Vorhaben der Mobilitäts- und Verkehrsplanung ist zunächst ein Maßnahmenplan mit einer zeitlichen und finanziellen Einordnung zu erarbeiten.

Die Rostocker Bürgerinnen und Bürger oder Menschen aus dem Umland, die in Rostock arbeiten und sich viel in der Hansestadt aufhalten, kennen die Situation vor Ort. Die interessierte Öffentlichkeit kann Ideen und Werte einbringen. Die Hansestadt Rostock, insbesondere das federführende Hafen- und Tiefbauamt, möchte dieses Wissen nutzen und setzt daher auf eine Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Beteiligung wird im Laufe der nächsten Monate von übergeordneten Fragen bis zu einzelnen Maßnahmen immer konkreter werden. Im Mittelpunkt steht immer die Frage „Wie soll die Mobilität zukünftig in Rostock aussehen?“

Mit dem Start am 27. Februar 2014 wird die Online-Plattform Sie bis zur Fertigstellung des Mobilitätsplanes Zukunft kontinuierlich informieren. An entscheidenden Wegmarken können Sie sich auf der Plattform aktiv einbringen.

Die erste Beteiligungsphase läuft vom 27. Februar bis zum 21. März 2014 (18 Uhr). In dieser Phase können Sie

  • an einer Umfrage zu Themen, die Ihnen in Zukunft besonders wichtig sind teilnehmen.

Über die weiteren aktiven Beteiligungsphasen in den Jahren 2014 und 2015 informieren wir Sie rechtzeitig.
Neben der Beteiligung auf dieser Plattform, können Sie Ihre Vorstellungen auch auf Vor-Ort-Veranstaltungen einbringen. Wir informieren Sie über die nächsten öffentlichen Foren über diese Webseite, den Newsletter und Presseveröffentlichungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter News.

An der Online-Beteiligung können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Darüber hinaus können sich auch Unternehmen, Vereine, Verbände, Initiativen, oder sonstige Institutionen beteiligen. Grundlage für eine Teilnahme ist die Beachtung der Dialogregeln.

Eine Registrierung ist zur grundsätzlichen Nutzung der Plattform nicht erforderlich, hat während der aktiven Diskussionsphase jedoch folgende Vorteile:

  • Sie können an der Umfrage in der ersten aktiven Online-Phase teilnehmen. (Um Missbrauch zu vermeiden, sind Abstimmungs- und Bewertungsfunktionen nur angemeldeten Nutzer vorbehalten.)
  • Wir können Ihnen bei Fragen und technischen Problemen per E-Mail antworten.
  • Sie können in weiteren aktiven Online-Phasen in Ihrem Nutzerprofil Ihre eigenen Beiträge und solche Beiträge, die sie kommentiert oder unterstützt haben, sehen.

Zur Verwendung der Registrierungsdaten lesen Sie bitte die Datenschutzhinweise.
Sie können sich in Phasen mit Online-Diskussion (Beiträge und Kommentare) auch anonym beteiligen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Sie können sich mit einem Phantasienamen (Nickname) und Ihrer E-Mail-Adresse registrieren, oder Sie können Kommentare ohne Registrierung abgeben. Im letzteren Fall werden die Kommentare mit dem Absender „Gast“ gekennzeichnet.

Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung fließen in den Entwurf des Mobilitätsplans Zukunft ein. Sie ergänzen die Fachplanungen zum Mobilitätsplan. Unter wiederholter Beteiligung der Öffentlichkeit wird hieraus der Entwurf des Mobilitätsplans erarbeitet und der Bürgerschaft zum Beschluss vorgelegt.