Ablauf

Hier finden Sie die einzelnen Schritte bis zur Fertigstellung des Plans. Wir stehen derzeit bei Schritt 1.
Die Ergebnisse der einzelnen Phasen können Sie zu einem späteren Zeitpunkt hier nachlesen.

1 Rahmenbedingungen werden ausgewertet

Die Verkehrsentwick­lung wird maßgeblich von unterschiedlichen Rahmenbedingungen beeinflusst. Neben allgemeinen verkehr­lichen Trends ist dabei die Wechselwirkung zwischen Stadtentwick­lung und Verkehrs­entwicklung von beson­derer Bedeutung. Für den Rostocker Mobilitätsplan Zukunft werden alle aktuellen Rahmenbedingungen recherchiert und aufbereitet. Betrachtet werden unter anderen die Siedlungsentwick­lung, der demografische Wandel, die Motori­sierung, die Entwicklung Lkw-Verkehrs und neue rechtliche Anforde­rungen an die Ver­kehrsplanung. Soweit möglich, werden auch Veränderungen der letzten 10 Jahre aufgezeigt.

2 Zielsetzungen werden festgelegt

Die 1998 im Rahmen des IGVK beschlos­senen verkehrspoli­tischen Ziele werden hinterfragt und mit zurückliegenden Entwicklungen sowie aktuellen Erkennt­nissen und Vorgaben abgeglichen. Die Wir­kungsanalysen der Szenarien bilden eine wichtige Grundlage für die Bewertung der unterschiedlichen Ziele und Planungsschwer­punkte. Bei der Fest­legung verkehrlicher Zielsetzungen werden aber auch Leitbilder und Ziele der Stadt­entwicklungs- und Umwelt­planung berück­sichtigt. Es wird geprüft, welche Wechselwir­kungen zwischen den einzelnen Fachpla­nungen bestehen und welche Zielkonflikte sich daraus ergeben können. Mit dem verkehrlichen Leitbild wird ein langfristig orientierter Handlungs­rahmen festgelegt, in dem die Schwerpunkte für die künftige Entwicklung des Rostocker Verkehrs­systems definiert sind.

3 Szenarien und ihre Wirkungen werden untersucht

Mit Hilfe von Szenarien sollen Handlungsspiel­räume und Konse­quenzen einer unter­schiedlichen Priori­tätensetzung in der Verkehrspolitik und der Verkehrsplanung verdeutlicht werden. Sie bilden eine wichtige Diskussionsgrundlage für die anschließende Festlegung von Zielen für die Verkehrsent­wicklung und Maß­nahmen für deren Umsetzung. Zunächst wird ein Basisszenario aufgebaut, das alle konkret absehbaren Entwicklungen – wie etwa Auswirkungen veränderter Rahmen­bedingungen und die Umsetzung konkreter Maßnahmen – im Verkehrssystem umfasst. In zwei bis drei weiteren Szenarien werden dann die Aus­wirkungen unterschied­licher Schwerpunkt­setzungen untersucht und bewertet. Mögliche Schwerpunkte sind u.a. die offensive Förderung des Fuß- und Radver­kehrs, die Erreichung der Klimaschutzziele, die stärkere Vernetzung der Verkehrsmittel und Maßnahmen für den Wirtschaftsverkehr.

4 Projekte und Maßnahmen werden definiert

Eine zentrale Funktion des Mobilitätsplans Zukunft ist die Fest­legung komplexer Planungsvorhaben und infrastruktureller Maß­nahmen. Von beson­derer Relevanz sind dabei Schlüsselpro­jekte, die eine überge­ordnete Bedeutung für die Entwicklung des Rostocker Verkehrs­systems aufweisen. Im Ergebnis entsteht ein umfassender Maß­nahmenplan, der mit einer finanziellen Bewertung und Priori­tätensetzung hinterlegt ist. Darüber hinaus werden die Zuständig­keiten für die weitere Bearbeitung festgelegt und entsprechende Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sondiert.

5 Zielszenario wird festgelegt
6 Mobilitätsplan wird beschlossen

Der Mobilitätsplan Zukunft hat eine bindende Wirkung für das künftige Handeln der Stadtverwaltung im Bereich Verkehr. Dazu sind entsprechende Beschlüsse in den politischen Gremien erforderlich. Neben den Abstimmungen und Beschlüssen in den Ortsbeiräten und den Ausschüssen wird der abschließende Be­schluss durch die Ros­tocker Bürgerschaft erfolgen.